Der Download ist nur nach Anmeldung mit deinem Konto möglich; einen
freien Download gibt es nicht. Eine Installation aus unbekannter
Quelle muss im Android-System einmalig erlaubt werden.
Neuen Standort anlegen oder einen bestehenden auswählen. GPS
muss aktiv sein, damit Beobachtungen automatisch zugeordnet
werden.
2
Pflanzen fotografieren
Pro Fläche 5–10 verschiedene Wildpflanzen fotografieren. Je
mehr Arten, desto aussagekräftiger das Profil.
Tipp: Verschiedene Stellen der Fläche abgehen, nicht nur einen
Punkt
3
Pl@ntNet-Vorschlag bestätigen
Die App zeigt den wahrscheinlichsten Artvorschlag. Stimmt er
nicht, kannst du manuell aus einer Liste wählen oder die
Beobachtung überspringen.
4
GPS-Punkte gruppieren
PflanzCheck fasst Beobachtungen nach Standort zusammen. So
entsteht pro Fläche ein eigenes Profil — auch wenn du mehrere
Flächen hast.
5
Bodenprofil lesen
Das Ergebnis zeigt Tendenzen auf den 10 Achsen. Grüne Balken =
klarer Hinweis, grau = zu wenig Daten für eine Aussage.
Mehr Beobachtungen = zuverlässigeres Profil
Die 10
Analyseachsen
🌿
Stickstoff
Zeigt, ob der Boden nährstoffreich oder -arm ist — relevant
für den Düngungsbedarf.
💧
Feuchtigkeit
Hinweis auf Staunässe, Grundwassernähe oder trockene
Verhältnisse.
🧪
pH-Wert
Sauer, neutral oder basisch — beeinflusst die
Nährstoffverfügbarkeit stark.
🧂
Salz
Erhöhte Salzgehalte können auf belastete oder stark gedüngte
Böden hinweisen.
🟫
Bodenart / Humus
Hinweis auf Lehm-, Sand- oder Humusanteile im Boden.
🌾
Kalium
Kaliumversorgung des Bodens — wichtig für das
Pflanzenwachstum.
👣
Verdichtung
Zeigerpflanzen können auf Trittbelastung oder
Bodenverdichtung hinweisen.
☀️
Licht
Bevorzugen die Pflanzen Schatten oder volle Sonne? Gibt
Aufschluss über den Standort.
🌡️
Wärme
Wärmeliebende Arten zeigen ein wärmeres Mikroklima an.
⚠️
Schwermetall / Galmei
Bestimmte Pflanzen wachsen bevorzugt auf
schwermetallbelasteten Böden.
Grenzen verstehen
Tendenzen, keine Laborwerte. Zeigerpflanzen
sind Indikatoren — sie geben Richtungen an, aber keine präzisen
pH- oder Nährstoffwerte.
Eine Pflanze allein sagt wenig. Erst ab 5–10
Beobachtungen derselben Fläche wird das Profil wirklich
aussagekräftig.
Verdichtung ≠ Lehmboden. Lehm- oder
Schwerboden-Hinweise sind nicht automatisch ein Zeichen für
Verdichtung durch Befahrung oder Tritt.
Schwermetall braucht Bestätigung.
Galmei-Zeigerpflanzen sind ein Hinweis, kein Beweis. Bei
Verdacht: Bodenprobe im Labor.
Pl@ntNet kann irren. Immer den Vorschlag
prüfen. Falsch bestimmte Pflanzen verfälschen das Profil —
lieber überspringen als falsch bestätigen.
CSV-Portal
Wer bereits mit Flora Incognita arbeitet, kann
Beobachtungs-Exporte direkt im Browser auswerten — ohne die App. Das
Portal akzeptiert CSV-Dateien mit wissenschaftlichem Namen,
deutschem Namen, Score und GPS-Koordinaten.
Die Nutzerkonten sind identisch mit der App — kein separater Login
nötig.
Warum stimmt der Pl@ntNet-Vorschlag manchmal nicht?
Pl@ntNet arbeitet bildbasiert und kann bei schlechter
Fotoqualität, ungewöhnlichen Winkeln oder seltenen Arten falsch
liegen. Immer prüfen — bei Unsicherheit lieber manuell wählen
oder überspringen.
Was bedeutet „verdichtet" konkret?
Die App zeigt einen Verdichtungshinweis, wenn mehrere
Zeigerpflanzen typisch für trittbelastete oder mechanisch
verdichtete Böden sind — z. B. Gänsefingerkraut oder
Breitwegerich. Das ist kein Messwert, sondern ein Hinweis zum
Nachschauen.
Kann ich mehrere Flächen vergleichen?
Ja — GPS-Punkte werden automatisch nach Standort gruppiert.
Verschiedene Flächen auf demselben Betrieb erhalten separate
Profile, die du nebeneinander ansehen kannst.
Funktioniert die App ohne Internet?
Ja, vollständig. Beobachtungen bleiben lokal gespeichert. Wenn
du angemeldet bist, werden die Daten (ohne Fotos) synchronisiert,
sobald wieder Verbindung besteht.
Werden meine Fotos gespeichert oder weitergegeben?
Nein. Fotos bleiben ausschließlich auf deinem Gerät. Auf dem
Server landen nur aggregierte Metadaten — keine Bilder.
Der verwendete bildbasierte Pflanzenartenbestimmungsdienst basiert
auf der Pl@ntNet-Erkennungs-API, zugänglich über
my.plantnet.org.